Polizistenmord: Soko hat neuen Leiter

Heilbronn/Stuttgart - Die Polizistenmord-Sonderkommission beim Landeskriminalamt in Stuttgart hat einen neuen Leiter. Der bisherige Chef der Soko "Parkplatz", Josef Schäffer, geht im September in Pension.

Heilbronn/Stuttgart - Die Polizistenmord-Sonderkommission beim Landeskriminalamt in Stuttgart hat einen neuen Leiter. Der bisherige Chef der Soko "Parkplatz", Josef Schäffer, geht im September in Pension.

Sein Nachfolger ist Axel Mögelin. Der 36-jährige Kriminalrat soll mit acht festen und bei Bedarf zusätzlich neun Ermittlern und Experten den Polizistenmord vom April 2007 auf der Heilbronner Theresienwiese aufklären. Bis heute fehlt von den Tätern immer noch eine heiße Spur, wie LKA-Sprecher Horst Haug berichtet.

Schäffer galt als erfahrener Ermittler, der Fälle von organisierter Kriminalität bearbeitet hatte, bevor er zur Polizistenmord-Soko wechselte. Sein Nachfolger Mögelin kommt von der gemeinsamen Ermittlungsgruppe "organisierte Schleuserkriminalität", die das LKA zusammen mit der Bundespolizei gebildet hat. Der Soko-Chef ist zwar kein gebürtiger Baden-Württemberger, lebt aber seit seiner frühesten Kindheit im Land. Er wohnt im Großraum Stuttgart.


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Am 25. April 2007 gegen 14 Uhr findet ein Radfahrer zwei Polizisten blutüberströmt bei ihrem Streifenwagen auf der Heilbronner Theresienwiese liegend. Es handelt sich um die 22-Jährige Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter und ihren 24-jährigen Kollegen. Kieseweter ist tot. Ihr Kollege liegt schwer verletzt daneben.

Etwa vier Jahre später wird der Zwickauer Terrorzelle eine Mordserie zugeordnet, darunter auch der Anschlag in Heilbronn. 2013 beginnt der Prozess gegen Beate Zschäpe, der einzig Überlebenden des Terror-Trios.

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