Dieter Böhringer geht vorzeitig in den Ruhestand

Pfaffenhofen  Dass er sieben Monate früher in den Ruhestand gehen will, mit dieser Nachricht überraschte der Pfaffenhofener Bürgermeister Dieter Böhringer.

Von Wener Stuber
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Dieter Böhringer

Pfaffenhofens Bürgermeister Dieter Böhringer geht vorzeitig in den Ruhestand. Am 6. Januar 2022 läuft seine aktuelle Amtszeit offiziell aus. Nach fast 39 Bürgermeisterjahren in Pfaffenhofen lässt sich der dann 66-Jährige bereits zum 31. Mai 2021 in den Ruhestand versetzen – sieben Monate vor dem offiziellen Ende. Mit dieser persönlichen Erklärung über den vorzeitigen Abschied überraschte der Verwaltungschef am Mittwochabend Gemeinderäte und Zuhörer am Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung.

Mit der Landtagswahl im März und der Bundestagswahl im September stehen im nächsten Jahr zwei Wahlen an. Einen dritten Wahltermin, die Bürgermeisterwahl, die frühestens im Oktober stattfinden könnte, will Böhringer weder Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern noch den ehrenamtlichen Helfern oder den Wählerinnen und Wählern zumuten. Zumal bei der Bürgermeisterwahl unter Umständen auch noch mit einem zweiten Wahlgang zu rechnen ist.

Die Bürgermeisterwahl sollte seiner Ansicht nach deshalb mit einer der beiden anderen Wahlen zusammengelegt werden. Und dafür erscheint Böhringer die Landtagswahl am geeignetsten. Für beide Termine muss er jedoch vorzeitig pensioniert werden. Ein gemeinsamer Termin mit der Bundestagswahl würde bedeuten, dass sämtliche Wahlvorbereitungen, wie auch die Bewerbervorstellungen und Wahlveranstaltungen, schon ab den Sommerferien stattfinden müssten. Deshalb habe er sich entschlossen, zum 31. Mai in Ruhestand zu gehen. Dann habe der Gemeinderat die Möglichkeit, den Wahltermin auf den Wahlsonntag der Landtagswahl festzulegen. 


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