Tripsdrill plant neue Achterbahn

Cleebronn  Der Freizeitpark Tripsdrill bei Cleebronn soll eine weitere Großattraktion erhalten. Ein Planungskonzept sieht eine Achterbahn mit einer Höhe von 22 Metern vor. Die Bahn könnte zu Saisonbeginn 2019 in Betrieb gehen.

Von Ines Schmiedl

Tripsdrill plant neue Achterbahn

Auf den Ausweichparkplätzen links vorm Haupteingang könnten die künftigen Attraktionen des Freizeitparks Tripsdrill stehen.

Foto: Ines Schmiedl

Die Familie Fischer denkt an neue Attraktionen für den Freizeitpark Tripsdrill. Seit 2013 sorgt die Katapultachterbahn "Karacho" für Nervenkitzel, vorher hat seit dem Jahr 2008 die Holzachterbahn "Mammut" Gäste angelockt - seither wurde keine neuen Publikumsmagnete eingeweiht. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern.

Bebauungsplanverfahren ist angelaufen

Bereits für die vergangene Parkerweiterung war ein Bebauungsplan nötig. Dieser wurde im Jahr 2009 auf den Weg gebracht. Einstimmig hat der Gemeinderat Cleebronn jetzt das Verfahren für einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Erlebnispark Tripsdrill - 2. Bauabschnitt" gebilligt.

Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, sollte ein Freizeitpark alle drei bis vier Jahre mit einer neuen Attraktion aufwarten, sagte Professor Waltraut Pustal aus Pfullingen, die für den Freizeitpark den Plan aufstellt. Laut ihrem Konzept könnte die neue Großattraktion - eine Achterbahn im Tripsdrill-Stil mit einer Höhe von 22 Metern - bereits zu Saisonbeginn 2019 eröffnet werden. Ein weiteres Fahrgeschäft mit einer Höhe von bis zu 31 Metern sei für 2020 vorgesehen. Es würde ähnlich hoch werden wie die "Mammutbahn".

Besucherströme sollen neu gelenkt werden

Die neuen familienorientierten Freizeitattraktionen sollen die Besucherströme innerhalb des Parks neu lenken und deshalb im Osten, also entgegengesetzt von "Karacho" und "Mammut", aufgestellt werden. Eine 3,15 Hektar große Fläche direkt links vor dem Haupteingang ist dafür vorgesehen.

Auf dieser Fläche außerhalb des eingezäunten Freizeitparks liegen derzeit Ausweichparkplätze zur Entlastung des daneben liegenden Zentralparkplatzes. Die Grundstücke befinden sich bereits im Besitz der Familie Fischer. Die neuen Attraktionen sollen sich harmonisch in die Parklandschaft einfügen, kündigte Planerin Pustal an. Die neuen Angebote werden an das innere Wegenetz angeschlossen und erhalten keinen eigenen Eingang.

Am Nahverkehrskonzept wird bereits gearbeitet

Ein weitergehendes Parkplatzkonzept ist Pustal zufolge in Planung. Auch am Nahverkehrskonzept werde gearbeitet, sagte die Planerin auf Nachfrage. "Schon jetzt fahren deutlich mehr Busse zum Haupteingang als früher, da alle Busse nur beim Katharinenplaisir halten durften", erklärte Bürgermeister Thomas Vogl.

"Könnten Sie bitte erneut prüfen, ob ein Gehweg von der Haltestelle Katharinenplaisir zum Haupteingang realisiert werden kann? Wenn Schulklassen anreisen, laufen sie entlang der viele befahrenen Straße", regte Gemeinderätin Ines Schwarz an. "Wir haben das auf dem Schirm", versprach die Planerin.

Zufahrten bekommen eigene Namen

Da Tripsdrill nicht so leicht von Navigationssystemen gefunden werde und ein Teil der Besucher sogar zum Verwaltungseingang des Parks geleitet werde, beschloss der Gemeinderat einstimmig, den beiden Zufahrten zu den Haupteingängen eigene Namen zu geben.

Der Abschnitt vor dem Park ist eine Kreisstraße und darf keinen Namen von der Gemeinde erhalten. Die Zufahrten von der Kreisstraße zu den jeweiligen Eingängen jedoch schon. Künftig wird die Straße zu den Tiergehegen also "Wildparadies-Tripsdrill-Straße" heißen, die Straße daneben nach ihrem Ziel entsprechend "Erlebnispark-Tripsdrill-Straße".

 


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