Von der Aktualität des 4. Dezember 1944, der Zerstörung Heilbronns

Von der Aktualität des 4. Dezember 1944, der Zerstörung Heilbronns
Wegen Corona fand die traditionelle Gedenkfeier auf dem Ehrenfriedhof im Köpfertal im kleinen Kreis statt. Hauptredner war Prälat Ralf Albrecht (rechts). Foto: Ralf Seidel   Bild: Seidel, Ralf

Heilbronn  Es war in diesem Jahr eine ungewöhnliche Gedenkfeier zum Jahrestag der Zerstörung Heilbronns. Nur wenige Teilnehmer waren auf dem Ehrenfriedhof zugelassen. Dafür war es eine Veranstaltung mit starken tagespolitischen Impulsen.

Von Kilian Krauth

Gedenken heißt auch, "gegenüber dem leidvollen Ungeist der Vergangenheit wachsam zu sein, die Augen offen zu halten und: den Mund aufmachen, wenn neue Nationalisten sich als Patrioten ausgeben, wenn sogenannte Querdenker Verschwörungstheorien eine Bühne geben". In diesem ungewöhnlich tagespolitischen Appell gipfelte am Freitag bei einer ungewöhnlichen Gedenkfeier zum Jahrestag der Zerstörung Heilbronns die Rede des Oberbürgermeisters. Harry Mergel konnte dazu auf dem Ehrenfriedhof im Köpfertal