Umleitungspläne in Kirchhausen bringen Beiräte auf die Palme

Umleitungspläne bringen Beiräte auf die Palme
Hier soll nach Plänen der Stadt der Verkehr aus Heilbronn in der mehrmonatigen Baustellenzeit samt Lkw fahren: die Deutschritterstraße. Zu eng, zu gefährlich, sagt Beiratssprecher Theo Rappold. Fotos: Carsten Friese   Bild: Friese, Carsten

Heilbronn  In Kirchhausen steht Bau des ersehnten Kreisverkehrs im Ortskern bevor. Wie die Stadt den Verkehr dann führen will, lehnen die Volksvertreter jedoch rundweg ab. Sie befürchten extreme Staus und gefährliche Situationen. Eine weiträumige Umleitung wie zuvor in Fürfeld ist ihr Wunsch.


Bizarre Gemengelage in Kirchhausen: Da erfährt der Bezirksbeirat am Donnerstagabend die frohe Kunde, dass nach jahrelangem Kampf der ersehnte Kreisverkehr im Ortszentrum ab September gebaut werden soll. Doch als Jens Boysen vom Amt für Straßenwesen die Baustellen- und Umleitungspläne vorstellt, sind die Beiräte plötzlich in Alarmstellung. "Das ist nicht machbar. Das ist zu eng und lebensgefährlich für Fußgänger. Wenn das ein dreiviertel Jahr so sein soll, rasten die Leute hier aus", stellt