Maskenpflicht gilt in Heilbronner Innenstadt auch für Radler

Heilbronn  Die Stadt Heilbronn hat den Passus in der Allgemeinverfügung verändert, die weitere Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beinhaltet. Jetzt müssen auch Radfahrer in den Fußgängerzonen den vorgeschriebenen Mund-Nasenschutz tragen.

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Die ausgerufene höchste Corona-Warnstufe im Land Baden-Württemberg hat in der Heilbronner Innenstadt eine weitere einschränkende Folge: In der Allgemeinverfügung der Stadt aus der vergangenen Woche war die Maskenpflicht in Fußgängerzonen plus Seitenarmen noch auf Fußgänger beschränkt. Radfahrer müssten keinen Mund-Nasen-Schutz tragen bei einer Fahrerlaubnis in entsprechenden Bereichen, hieß es.

Das hat sich mittlerweile geändert. „Die Maskenpflicht gilt ohne Ausnahme in der Fußgängerzone“, stellte Rathaussprecherin Suse Bucher-Pinell auf Stimme-Anfrage fest. In der neuen Allgemeinverfügung vom 20. Oktober ist der Radfahrer-Passus nun nicht mehr enthalten. 

Nach wie vor gibt es eine Ausnahme für den Konsum von Lebensmitteln. Wer gastronomische Dienstleistungen in Anspruch nimmt oder Lebensmittel konsumiert, darf dazu die Maske absetzen. Auch Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Personen, die per ärztlichem Attest auf eine Maske verzichten sollen, sind von der Pflicht ausgenommen. Ebenso dürfen Bauarbeiter auf Baustellen ohne Maske arbeiten, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt ist. 

 


Carsten Friese

Carsten Friese

Autor

Mit der Einführung des Euro kam Carsten Friese im Januar 2002 zur Heilbronner Stimme. Seine Schwerpunkte sind Verkehr, Gericht- und Polizeithemen, Wetter/Klima, Umweltthemen, Soziales, Heilbronner Stadtteile. Zudem leitet er das Thementeam Wissen.

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