Gekippte Ditib-Moschee: Ist der Ratsbeschluss rechtswidrig?

So soll die neue Moschee aussehen. Illustration: Bernardo Bader Architekten  

Heilbronn  Der vom Heilbronner Gemeinderat gekippte Moschee-Neubau sorgt weiter für Aufsehen: OB Harry Mergel will auf die Muslime zugehen. Der ehemalige Chef des städtischen Hochbauamts motiviert die Muslime indes zur Klage. Er sagt: Der Ratsbeschluss ist rechtswidrig.

Von Kilian Krauth

Nachdem der Heilbronner Gemeinderat den Bebauungsplan für eine neue Moschee an der Weinsberger Straße mit 22:17 Stimmen gekippt hat, sucht Oberbürgermeister Harry Mergel nun das Gespräch mit dem Bauherrn, dem türkisch-muslimischen Verein Ditib. Derweil meldet sich der ehemalige Chef des Hochbauamts und Vize der Architektenkammer, Dirk Vogel, zu Wort. Er sagt, der Ratsbeschluss sei rechtlich nicht haltbar. Für eine Stellungnahme der Stadt war es am Mittwochabend zu spät. Möglicherweise