Urban Farming: Erste Getreideernte im Neckarbogen erfolgt

Heilbronn  Bis 2024 bleiben manche Flächen im Heilbronner Neckarbogen noch unbebaut. Also hat die Stadt beschlossen, dort "Urban Farming" zu betreiben, also etwa Getreide anzubauen. Jetzt wird geerntet. Aus dem gewonnenen Mehl könnten "Neckarbrötchen" gebacken werden.

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Manche Flächen im Neckarbogen werden erst 2024 bebaut. Bis dahin wachsen darauf verschiedene Getreidesorten, in diesem Jahr Winterroggen und Dinkel.

Foto: Ralf Seidel

Winterroggen und Dinkel hat Landwirt Martin Störzbach im Auftrag der Stadt Heilbronn im Neckarbogen angebaut. Zwei Hektar Fläche auf dem ehemaligen Buga-Areal bleiben noch bis 2024 unbebaut - "und so kam die Idee auf, dort Landwirtschaft zu betreiben", sagt Jürgen Hetzler vom Grünflächenamt der Stadt. "Urban Farming" nennt sich der Versuch, die Böden, die sonst Brachland wären, für den Getreideanbau zu nutzen.

Gesundheit des Korns und Backfähigkeit werden untersucht

Am Donnerstag wurde abgemäht, Montag wird das Getreide gedroschen. "Dann werden wir die Gesundheit des Korns und seine Backfähigkeit untersuchen", sagt Hetzler. Den Ertrag schätzt er auf zwei Tonnen Mehl, aus denen "Neckarbrötchen" entstehen könnten.

Ein Hektar der Fläche wird so genutzt. Auf dem anderen wachsen Gräser und Kleearten als Ablenkungsfutter für die Nilgänse und anderen Vogelarten.

 


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Annika Heffter

Autorin

Annika Heffter arbeitet seit 2018 bei der Heilbronner Stimme und ist seit 2020 Redakteurin im Stadtkreisressort.

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