Drive-in-Impfaktion in Heilbronn ohne Termin

Heilbronn  Am kommenden Samstag, 26. Juni, organisiert die Stadt Heilbronn eine Drive-in-Impfaktion für alle Heilbronnerinnen und Heilbronner auf der Theresienwiese. Geimpft wird von 8 bis 14 Uhr in zwei Impfstraßen mit dem Impfstoff von Astrazeneca, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Von unserer Redaktion
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Auf der Heilbronner Theresienwiese wurden bereits während der Pandemie Drive-In-Tests angeboten. Nun folgt eine Impfaktion. Foto: Archiv/Seidel

Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Mitzubringen sind lediglich ein Ausweis und, wenn vorhanden, ein Impfpass. Die Zweitimpfung findet zwölf Wochen später am Samstag, 18. September, voraussichtlich mit dem Impfstoff Biontech ebenfalls als Drive-in-Angebot statt.

„Dank eines Impfstoff-Sonderkontingents können wir mit dieser Aktion ganz neue Wege gehen. Dabei wollen wir es allen Heilbronnerinnen und Heilbronnern so einfach wie möglich machen, zu einer Impfung zu kommen und bieten daher die Impfung ohne Termin an“, erklärt Oberbürgermeister Harry Mergel. „Angesichts der Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante ist es wichtig, dass wir jetzt schnell die Impfquote voranbringen, auch um den Betrieb von Kitas und Schulen zu sichern.“

 

Die Impfaufklärung erfolgt durch einen Arzt am Fahrzeug. Der Impfstoff von Astrazeneca kann an Personen ab 18 Jahre verimpft werden, wenn sie sich gemeinsam mit der impfenden Ärztin beziehungsweise dem impfenden Arzt nach sorgfältiger Aufklärung dafür entscheiden. Die Ständige Impfkommission empfiehlt, den Impfstoff von Astrazeneca in erster Linie an über 60-Jährige zu verabreichen. 

Die Medizinische Gesamtleitung für die Impfaktion hat Dr. Martin Uellner, Sprecher der Kreisärzteschaft Heilbronn und seit Inbetriebnahme des Kreisimpfzentrums Heilbronn (KIZ) in der Horkheimer Stauwehrhalle auch dessen medizinischer Leiter. Das Deutsche Rote Kreuz betreut unter anderem die jeweils 15-minütige Nachbeobachtung der Geimpften auf dem Parkplatz. Aufbau und Organisation übernehmen das KIZ-Team, das Schul-, Kultur- und Sportamt, die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk.

„Der organisatorische Aufwand ist enorm, aber aller Mühe wert, wenn es uns so gelingt, viele Menschen zu erreichen“, sagt Bürgermeisterin Agnes Christner.

 

 


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