Corona-Lage in Heilbronn hat sich deutlich entspannt

Heilbronn  Lange war Heilbronn landesweites Corona-Sorgenkind. Zuletzt ging die Zahl der Neuinfektionen im Stadtkreis stark zurück. Mittlerweile steht der ehemalige Hotspot im landesweiten Vergleich sehr gut da.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn war am Mittwochabend die viertniedrigste unter allen 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Im Stadtkreis wurden binnen einer Woche, gerechnet auf 100.000 Einwohner, 32,4 Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen.

Weniger waren es nur im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Enzkreis und im Landkreis Freudenstadt. Nur der Schwarzwald-Baar-Kreis lag mit 28,2 unter der Marke von 30. Fünf Kreise liegen unter der 35-Schwelle, die bei der Diskussion um weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahme eine Rolle spielt. 

Bester Wert seit Anfang Oktober 

Damit hat Heilbronn den besten Inzidenz-Wert seit Anfang Oktober vergangenen Jahres erreicht. Zwischenzeitlich waren die Werte hier im Landesvergleich sehr hoch und stiegen auch weiter, als sich Anfang Januar die Lage landesweit zu entspannen begann.

Die zwischenzeitlich hohen Zahlen hatte die Stadt unter anderem auf eine intensive Teststrategie zurückgeführt.

Im Landkreis Heilbronn lag der Wert am Mittwoch bei 51,7 und damit knapp unter dem Landesdurchschnitt, im Hohenlohekreis war die Inzidenz 71,9.


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Hettich

Alexander Hettich

Stellvertretender Leiter der Regionalredaktion

Alexander Hettich ist stellvertretender Leiter der Regionalredaktion. Er arbeitet seit 2003 bei der Heilbronner Stimme, berichtet über Verkehrsthemen, über Kommunalpolitik und Heilbronn.

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