Württembergerin im Finale zur Wahl der Deutschen Weinkönigin

Region  Nach einem spannenden Vorentscheid stehen am kommenden Freitag sechs junge Damen im Finale zur Wahl der 73. Deutschen Weinkönigin. Auch die Württemberger Weinprinzessin Henrike Heinicke hat sich am Wochenende qualifiziert.

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Die 6 Finalistinnen für die Wahl zur 73. Deutschen Weinkönigin von oben links nach unten rechts: Sina Erdrich (Baden), Valerie Gorgus (Rheingau), Henrike Heinicke (Württemberg), Marie Jostock (Mosel), Saskia Teucke (Pfalz) und Linda Trarbach (Ahr). Fotos: dpa

Weil sie bereits im Vorjahr angetreten war, durfte die amtierende Württemberger Weinkönigin Tamara Elbl aus Pfedelbach diesmal nicht mehr antreten. Sie wurde in der Qualifikationsrunde aber würdig von Prinzessin Henrike Heinicke aus Bopfingen bei Aalen vertreten. Neben der Studentin aus Schwaben, die in Wien studiert, schafften weitere fünf von elf Kandidatinnen den Sprung ins Finale: Saskia Teucke (Pfalz), Valerie Gorgus (Rheingau), Henrike Heinicke (Württemberg), Marie Jostock (Mosel), Sina Erdrich (Baden) und Linda Trarbach (Ahr).

 

Jury im Homeoffice

Die Entscheidung fiel nach einer zweistündigen Fachbefragung, in der sich die Kandidatinnen den anspruchsvollen Fragen der Jury stellten. Dabei musste jeweils eine von drei Fragen auf Englisch beantwortet werden. Zudem galt es, eingebaute Fehler in „Wein-Nachrichten“ zu entdecken.

73. Deutsche Weinkönigin - Kandidatinnen
Henrike Maria Heinicke (Württemberg), Kandidatin bei der Wahl zur 73. Deutschen Weinkönigin.

Geprüft wurden die Antworten der Kandidatinnen auf der Bühne durch eine Masterjury, besetzt mit Nicola Blanchard (Wine MBA, Wine Consultant), Stephanie Hehn (Master Sommelière) und Thomas Curtius (Master of Wine). Die 70-köpfige Fachjury mit Vertretern aus der Weinwirtschaft, Politik, Lehre und Forschung sowie der Medien beurteilte die Auftritte der Kandidatinnen coronabedingt online von zu Hause aus. Sie bescheinigte den Anwärterinnen auf das Amt der Deutschen Weinkönigin durchweg fundierte Fachkenntnisse.

350 Zuschauer im Saal

Lautstark unterstützt wurden die Bewerberinnen und die Entscheidung von 350 begeisterten Zuschauern, die den aufregenden Wettstreit live im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße miterleben durften. Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), das die Wahl alljährlich in Zusammenarbeit mit dem SWR ausrichtet, erwartet ein äußerst spannendes Finale: „Sowohl das fachliche Niveau als auch das professionelle Auftreten der Kandidatinnen waren sehr überzeugend“, so ihr Resümee.

Alle sechs Finalistinnen freuen sich schon, in der Wahlgala am kommenden Freitag, den 24. September ab 20.15 Uhr, im Neustädter Saalbau ihr Können und ihre Schlagfertigkeit erneut unter Beweis zu stellen. Dann entscheidet sich, an wen die amtierende Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath die Krone weiterreichen wird und wie die beiden neuen Deutschen Weinprinzessinnen heißen werden.

Die Abschiedsreden sowie die Verabschiedung der amtierenden Weinmajestäten können ab 19.30 Uhr auf www.deutscheweine.de oder auf swr.de/weinkoenigin mitverfolgt werden, bevor sich um 20.15 Uhr die der Gala anschließt, die live im SWR Fernsehen ausgestrahlt wird.

Mehr Informationen und Fotos der Finalistinnen auf www.deutscheweinkönigin.de

 


Kilian Krauth

Kilian Krauth

Autor

Kilian Krauth kümmert sich um die Heilbronner Kommunalpolitik, um historische und kirchliche Themen sowie um den Weinbau der Region und weit darüber hinaus.

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