Wie Augmented Reality krebskranken Kindern helfen kann

Wie Augmented Reality krebskranken Kindern helfen kann
Kevin Keiner, Mark Siller, Maurice Nicolai und Bastian Münch (von links) wollen mediale Unterhaltung mit Bildung und Bewegungstherapie verknüpfen. Foto: Annika Heffter   Bild: Heffter, Annika

Heilbronn  Drei Heilbronner DHBW-Studenten entwickeln eine Spiele-App mit Erweiterter Realität (AR) für Kinder, die eine Stammzellentransplantation bekommen haben. Sie soll die Bewegungstherapie unterstützen. Außerdem wollen die Studenten AR in die Schulbildung bringen.

Von Annika Heffter

Das Szenario, das Kevin Keiner, Bastian Münch und Maurice Nicolai verbessern wollen, sieht so aus: Ein krebskrankes Kind liegt auf der Isolationsstation, weil es eine Stammzellentransplantation bekommen hat. Es ist schwach, fiebrig, verkabelt, die Umgebung um das Bett hat nicht viel an visuellen Reizen zu bieten. Trotzdem soll das Kind sich ein bisschen bewegen, damit es möglichst schnell fitter wird. Die Motivation, in diesem Zustand Übungen zu machen, ist aber eher gering. Genau da, erzählen