"Viele Kinder sind wegen der Corona-Krise sehr belastet"

"Viele Kinder sind sehr belastet"
Chefarzt Dr. Claas van Aaken sagt, dass Fernlernen den Schulalltag in keiner Weise ersetzen kann. Der Lebensbereich Schule, der Austausch mit Gleichaltrigen, sei essenziell für den Reifungsprozess von Jugendlichen. Foto: Andreas Veigel   Bild: Veigel, Andreas

Mehr Notfälle, eine übervolle Akutstation: Dr. Claas van Aaken, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum am Weissenhof in Weinsberg, über die Folgen des Lockdowns.


Die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise belasten vor allem Kinder. Das belegt die Copsy-Studie von Medizinern aus Hamburg, nach eigenen Angaben die bundesweit erste ihrer Art. Dass es mehr Notfälle gibt, die Akutstation übervoll ist, berichtet Dr. Claas van Aaken, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg.   Herr van Aaken, laut Studie zeigt jedes dritte Kind coronabedingt psychische Auffälligkeiten. Warum trifft der Lockdown Kinder besonders?