Suchtgefahr in der Pandemie spitzt sich zu

Region  Während die Tendenz bei den Corona-Neuinfektionen rückläufig ist, nimmt der Alkoholkonsum in der Pandemie offenbar stark zu. Das belegen Zahlen der GfK-Konsumforscher. Beratungsstellen in der Region rechnen mit einer Welle von Alkoholmissbrauchsfällen.


Der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge horten die Kunden in Deutschland vor allem Schnaps und Wein. Das Plus zwischen Ende Februar und Ende März beträgt im Vergleich zum Vorjahr gut 30 Prozent. Das gilt auch für harte Spirituosen wie Gin oder Korn. Die Suchtberatungsstellen fürchten, dass nun viel Arbeit auf sie zukommt. "Da die Kneipen geschlossen waren, fehlte die soziale Kontrolle", erklärt Kai Brennecke von der Psychosozialen Beratungsstelle der Heilbronner Diakonie. "Wir