Suche nach Virus-Mutanten: Verwirrung um Zielvorgabe aus Stuttgart

Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt
Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt.   Bild: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Stuttgart/Region  Ende Januar hatte das Sozialministerium angekündigt, alle PCR-positiven Proben näher untersuchen zu lassen. Umgesetzt ist dieses Vorhaben offenbar nicht, wie Recherchen bei Gesundheitsämtern von Stadt- und Landkreis und den SLK-Kliniken zeigen.


Anfang der Woche meldete der Bayerische Rundfunk, dass die brasilianische Corona-Mutante P.1 bei 57 Menschen in Bayern nachgewiesen worden ist. Das Robert-Koch-Institut liste sie als besonders besorgniserregend, unter anderem, weil sie als "Escape"-Variante gilt - das heißt, die bisher eingesetzten Impfstoffe sind wahrscheinlich nur noch eingeschränkt wirksam.