Sperrstunde gilt ab Dienstag auch im Landkreis Heilbronn

Region  Das Landratsamt hat am Montagabend neue Corona-Regeln verfügt. Ab Dienstag gibt es auch im Landkreis Heilbronn nach 23 Uhr keinen Alkohol mehr. Das ist eine von fünf Maßnahmen, mit denen die Pandemie eingedämmt werden soll.

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Die Sperrstunde gilt nun auch in Schank- und Speisewirtschaften des Landkreises Heilbronn. Themenfoto: dpa

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat das Landratsamt Heilbronn am Abend eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Ab Dienstag greifen im Landkreis Heilbronn ergänzend zur gültigen Landesverordnung weitergehende Maßnahmen. Wie in der Stadt Heilbronn gibt es dann auch im Landkreis eine Sperrstunde. Außerdem wird die Teilnehmerzahl an Veranstaltungen begrenzt sowie der Alkoholverkauf eingeschränkt. Die Maskenpflicht wird ausgeweitet.

Masken auf Märkten

Zwischen 23 und 6 Uhr müssen so genannte Schank- und Speisewirtschaften geschlossen bleiben. Die Lieferung und Abholung von Essen und nichtalkoholischen Getränken ist in dieser Zeit allerdings erlaubt. Alkohol darf zwischen 23 und 6 Uhr nicht verkauft werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss ab Dienstag auf Wochen-, Groß-, Spezial- und Jahrmärkten getragen werden, auch wenn diese unter freiem Himmel stattfinden.

 

Nur noch 50 Personen bei einer Veranstaltung erlaubt

Der Landkreis begrenzt zudem die Zahl von Besuchern bei Messen auf eine Person pro zehn Quadratmeter Ausstellungsfläche. In geschlossenen Räumen dürfen künftig nur noch maximal 50 Personen an einer Veranstaltung teilnehmen.

Der Landkreis Heilbronn hatte am vergangenen Donnerstag die kritische Inzidenz von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tage überschritten, am Montag lag der Wert bei 85,9. Die Allgemeinverfügung gilt ebenso wie die der Stadt Heilbronn so lange, bis die Inzidenz sieben Tage in Folge unter 50 liegt.

 


Tanja Ochs

Tanja Ochs

Stellvertretende Chefredakteurin

Tanja Ochs arbeitet seit 2000 bei der Heilbronner Stimme, war lange Lokalredakteurin und verantwortlich für den Bereich Bildung. Sie ist Regionalchefin und stellvertretende Chefredakteurin sowie Vorsitzende der Sozialaktion „Menschen in Not“.

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