Spekulation um Kondensstreifen von Kampffliegern

Karlsruhe/Region  Kondensstreifen zweier Kampfflugzeuge der Bundeswehr haben aufgrund ihrer Form kuriose Spekulationen im Internet ausgelöst. Wegen der Anordnung zweier Kreise und eines länger gezogenen Bogens war unter anderem vom „Pimmel am Himmel“ die Rede.

Von dpa und unserer Redaktion
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Dieses Foto stellte uns ein Leser zur Verfügung. Auch über dem Himmel von Heilbronn waren die Kondensstreifen zu sehen.

Die Auflösung ist weniger frivol: Die beiden Eurofighter hätten am Mittwoch als sogenannte Trainings-Alarmrotte ein Abfangmanöver simuliert, teilte ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr am Donnerstag mit. Die durchschnittlich geflogene Höhe habe rund 11.300 Meter über dem Grund betragen.

Die Folgen waren auch in der Region Heilbronn zu sehen. Auf der Stimme-Facebook-Seite meldeten sich viele Nutzer, die die  Streifen am Himmel beobachtet hatten. 

„Ein Verstoß gegen flugbetriebliche Vorschriften konnte nicht festgestellt werden“, teilte der Sprecher weiter mit. Für derartige Übungen werden laut Deutscher Flugsicherung ausgewiesene Zonen vorübergehend blockiert. Bei solchen Manövern werden Luftbetankungen oder auch taktische Manöver bis hin zum Luftkampf geübt, wie ein Sprecher in Karlsruhe erläuterte. „Diese folgen bestimmten Bewegungsmustern. Das erklärt, warum am Dienstag und am Mittwoch fast identische Kondensstreifen-Zeichnungen zu sehen waren.“

 

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