Prostitution verlagert sich in Pandemie-Zeiten verstärkt in Privatwohnungen

Sex-Geschäft läuft trotz Verbot
Wer wegen unerlaubter Prostitution mit den Behörden zu tun bekommt, den erwartet ein Bußgeld. Der Regelsatz dafür beträgt 350 Euro. Foto: dpa   Bild: Rolf Vennenbernd

Region  Das Sex-Geschäft läuft trotz Verbot: Die Polizei weiß von Fällen, in denen Prostituierte zu den Freiern nach Hause gebracht werden.


"Prostitution findet nach wie vor statt", sagt Beate Stürzl vom Verein Hope - Hoffnung für Frauen in Zwangsprostitution mit Sitz in Bretzfeld. Das Verbot während der Pandemie greift ihr zufolge nicht. Polizei und Ordnungsamt der Stadt Heilbronn bestätigen das. Verstöße werden der Polizei zufolge derzeit vorrangig in Privatwohnungen festgestellt. Aufgrund des Beherbergungsverbots seien aktuell nur noch vereinzelt Verstöße in Hotels nachvollziehbar, teilt Gerald Olma, Sprecher des Präsidiums