Muezzin-Rufe für Freitagsgebet in Köln erlaubt - in Heilbronn bislang kein Thema

Dialog statt Muezzin-Rufe
Die Moschee in Eppingen ist mit einem klassischen Minarett ausgestattet. Sie ist auch Anlaufstelle für viele Gläubige aus den Nachbargemeinden. Foto: Archiv/Schmidt   Bild: Razvan Chisu

Region  Muslime fühlen sich auch ohne Gebetsrufe in Stadt und Land gut aufgehoben. Evangelische und katholische Kirchen schätzen den Austausch der Religionen.

Von Thomas Zimmermann

In Köln können die insgesamt 35 Moscheen künftig mit dem Ruf des Muezzins zum Freitagsgebet aufrufen. Das hat die Oberbürgermeisterin Henriette Reker Anfang Oktober bekanntgegeben und auf Twitter als "Zeichen des Respekts" bezeichnet. Das Modellprojekt soll zunächst zwei Jahre laufen. Auch in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen ist der Gebetsruf erlaubt - im Gegensatz zu Ländern wie Bayern und Baden-Württemberg. Der Ruf des Muezzin ist in abendländisch geprägten Ländern wie Deutschland