Mehr Sex in der Corona-Krise

Sex-Toy-Hersteller berichten von einer boomenden Nachfrage in Corona-Zeiten
Die Menschen sind mehr zu Hause und haben Zeit. Das bedeutet auch mehr Möglichkeiten - um sexuell aktiv zu sein, begründet Psychologe Hermann Ebel die gestiegene Nachfrage nach Sexspielzeug . Foto: dpa   Bild: Christophe Gateau (dpa)

Region  Onlinehändler für Sexspielzeuge melden eine deutlich gestiegene Nachfrage. Der Psychologe Hermann Ebel meint, das liege vor allem daran, dass viele Menschen aktuell mehr Zeit zu Hause hätten.


Während die mit dem Coronavirus verbundenen Einschränkungen viele Branchen hart treffen, ist die Nachfrage nach Sexspielzeug offenbar regelrecht explodiert. Onlineshops wie Amorelie oder Eis.de verzeichnen laut Onlinemagazin "Gründerszene" eine um 50 bis 60 Prozent gestiegene Nachfrage - sowohl nach Partner-Toys als auch nach Solo-Sexartikeln. Eine Amorelie-Sprecherin bestätigt das auf Stimme-Anfrage. Bei Boxen, die verschiedene Toys enthalten, läge der Zuwachs sogar bei 144 Prozent.