Kritik an Corona-App reißt nicht ab

Kritik an Corona-App reißt nicht ab
Foto: dpa   Bild: Marius Becker

Stuttgart/Heilbronn  Seit Tagen fordern zahlreiche Politiker eine Verbesserung der Corona-Warn-App. Der Datenschutz müsse gelockert werden, damit die App funktioniere. Baden-Württembergs oberster Datenschützer Stefan Brink widerspricht diesen Vorwürfen - und verweist auf den Erfolg der App, die am Mittwoch die Marke von 24 Millionen Nutzern knackte.

Von Christoph Donauer

Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts (RKI) steht weiter in der Kritik. Vielen Politikern gehen die Funktionen nicht weit genug. Am Mittwoch forderte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), "datenschutzrechtliche Hürden" aus dem Weg zu räumen, damit Gesundheitsämter Corona-Infektionen über die App automatisch an Kontaktpersonen weiterleiten können. Die Landesregierung im Saarland forderte eine komplett neue App, die Bewegungsdaten erfasst und Kontakte an die