Kommentar: Ohne Frauen wird die Rettung der Kirche kaum gelingen

Morgenröte
Eine Frau begrüßt den Tag in Dresden - im Hintergrund die Frauenkirche (l-r), die Katholische Hofkirche und das ehemalige Fabrikgebäude der Zigarettenfabrik Yenidze.   Bild: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Es mag Gläubige geben, die die katholischen Frauen vom Weinsberger Tal als "Weiber von Weinsberg" abtun. Doch da dürften sich die Spötter täuschen, kommentiert unser Redakteur Kilian Krauth.


Erstens sind die hiesigen Anhängerinnen von Maria 2.0 Teil einer großen Bewegung, zweitens haben sie viele Sympathisantinnen – und Sympathisanten hinter sich. Und drittens sollte das, was sie für ihre Kirche einfordern, eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein: Gleichberechtigung. Wie will man die Diskriminierung der Frau aufgeklärten Zeitgenossen vermitteln? Wie andere systematische Ungerechtigkeiten? Wie das Lavieren um Missbrauchsskandale?