Bürgermeisterwahl Neuenstadt: Kandidat Feinauer hört auf

Neuenstadt  Nach der ersten offiziellen Kandidatenvorstellung der Bürgermeisterwahl in Neuenstadt lichtet sich das Bewerberfeld. Felix Feinauer zieht seine Kandidatur zurück - rechtlich steht die Kandidatur aber weiterhin.

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Felix Feinauer hört als Kandidat für die Bürgermeisterwahl auf. Nach der ersten Kandidatenvorstellung der Stadt sagte er gegenüber Stimme.de: "Mir fehlt absolut die Ortskenntnis hier." Stattdessen würden das Rennen Andreas Konrad und Daniel Antonow unter sich aus machen.

Ebenfalls auf den Stimmzettel steht Dauerkandidat Samuel Speitelsbach, der erneut mit einer wirren Rede auffiel. Bei Speitelsbachs Rede verließen Dutzende Personen die Halle, auch bei Felix Feinauer gingen ein paar. Speitelsbach, der über Dampfmaschinen und Photovoltaik redete, sorgte außerdem für einen Eklat, als er nach dem Unterschied von Adolf Hitler und Greta Thunberg fragte. Dafür wurde er von Bürgermeister-Stellvertreter Udo Wengenroth ermahnt.

Es ist allerdings zu spät, die Stimmzettel neu zu drucken. Felix Feinauer bleibt als Kandidat erhalten, er kann weiterhin gewählt werden. Sollte der Obersulmer am Ende die Mehrheit der Stimmen erhalten, kann er die Wahl annehmen oder ausschlagen. Gewählt wird am Sonntag, 24. Oktober.

 

 

 


Simon Gajer

Simon Gajer

Autor

Simon Gajer kam im Jahr 2000 erstmals zur Heilbronner Stimme. Nach seinem Volontariat und einem Jahr als freier Journalist in den USA ist er seit Herbst 2003 zurück in der Region: Zurzeit sucht er nach spannenden Themen im nördlichen Landkreis Heilbronn, vor allem aus den Städten Neckarsulm, Möckmühl und Neudenau.

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