Heilbronner Rathaus legt Moschee-Neubau nicht ad acta

Heilbronner Muslime wollen Moschee-Neubau nicht abhaken
Die Visualisierung zeigt neben zwei bestehenden Gebäuden den Moschee-Neubau. Er wäre 16,90 Meter hoch, die Kuppel weitere 4,15 Meter. Zu Füßen des 28 Meter hohen Minaretts ist ein kleiner Innenhof geplant. Von der Weinsberger Straße her zweigt die Tiefgaragen-Zufahrt ab. Foto: Müller Architekten   Bild: Müller Architekten

Heilbronn  Ende April lehnte der Gemeinderat den von langer Hand geplanten Bebauungsplan für einen Moschee-Neubau an der Weisnberger Straße ab. Das Großprojekt ist noch nicht begraben. Unter anderem soll es ein Verkehrsgutachten geben.

Von Kilian Krauth

Die Heilbronner Stadtverwaltung, allen voran OB Harry Mergel, hat die Pläne für einen Moschee-Neubau an der Weinsberger Straße gegenüber dem Stadttheater noch nicht ad acta gelegt. Bekanntlich hatte der Gemeinderat mit den Stimmen von CDU, AfD, FDP, FWV und Linken Ende April gegen einen entsprechenden Bebauungsplan gestimmt und sich dafür von vielen Seiten Kritik eingehandelt.