Heilbronn unterstützt Forderung nach Corona-Massentests

Region  Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die Corona-Teststrategie des Landes ändern. Zentrale Forderung sind Massen-Schnelltests, etwa für Beschäftigte in Schulen und Kindertagesstätten. Die Stadt Heilbronn unterstützt diesen Weg.

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"Dieses Vorgehen ergänzt unsere Strategie, die wir in der Stadt Heilbronn seit langem beim Testen fahren", sagte Oberbürgermeister Harry Mergel am Mittwoch. "Je mehr Personen getestet werden, desto mehr potenzielle Übertragungen des Coronavirus können gestoppt und die Dunkelziffer kann gesenkt werden." Deshalb sei es wichtig, auch symptomfreie Kontaktpersonen zu testen, wie es die Strategie des städtischen Gesundheitsamts sei. Das könne zwar die Inzidenzwerte in die Höhe treiben, sei aber der richtige Weg, so Mergel. "Wir bieten vorhandene Infrastruktur gerne an, damit regelmäßig und in großem Umfang getestet werden kann", sagt Sozialbürgermeisterin Agnes Christner.

Beispielsweise sei auf der Theresienwiese eine Teststelle vorhanden, die erweitert werden könne. In Kitas und Schulen sollten die Schnelltests aber durch geschultes Personal oder externe Dienstleister in der Einrichtung erfolgen, so die Position der Stadt.

Das Landratsamt Heilbronn äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu möglichen Standorten für Schnelltest-Zentren. Noch lägen keine Konzeptdetails vor. 


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Hettich

Alexander Hettich

Stellvertretender Leiter der Regionalredaktion

Alexander Hettich ist stellvertretender Leiter der Regionalredaktion. Er arbeitet seit 2003 bei der Heilbronner Stimme, berichtet über Verkehrsthemen, über Kommunalpolitik und Heilbronn.

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