Gesundheitsämter begrüßen schärfere Regeln für Corona-Kontakte

Gesundheitsämter begrüßen schärfere Regeln für Corona-Kontakte
Weit weg und trotzdem ein enger Kontakt? Die Entfernung zu einem Corona-Infizierten ist nicht allein ausschlaggebend. Foto: realstock1/stock.adobe.com   Bild: realstock1

Region  Das Robert-Koch-Institut hat die Regeln für Kontaktpersonen von Corona-Infizierten enger gefasst. Unter Umständen genügt jetzt schon ein kurzes Gespräch mit einem Infizierten, damit Behörden für Kontaktpersonen Quarantäne anordnen. Die Gesundheitsämter in der Region begrüßen die Änderung, erwarten aber auch mehr Aufwand.


"Das ist ein logischer Schritt", sagt Peter Liebert zu der Neuerung, die zum Monatswechsel vorgenommen wurde. Der Leiter des Heilbronner Gesundheitsamts betont, die britische Corona-Mutante, die als deutlich ansteckender gilt, beherrsche das Infektionsgeschehen. Daher sei es sinnvoller, die Regeln strenger zu fassen. Das RKI empfiehlt etwa, jemanden schon dann als engen Kontakt einzustufen, wenn er ein Gespräch unbestimmter Dauer ohne Maske mit einer infizierten Person geführt hat.