Gericht soll über Impfung einer 13-Jährigen entscheiden

Gericht soll über Impfung einer 13-Jährigen entscheiden
Minderjährige, die sich impfen lassen wollen, benötigen die Erlaubnis der Eltern. Wer älter als 16 ist, kann selbst entscheiden. Etwa ein Drittel der Zwölf- bis 17-Jährigen in Baden-Württemberg hat die Erstimpfung erhalten. Foto: milanmarkovic78/stock.adobe.com   Bild: milanmarkovic78/stock.adobe.com

Region  Eine Mutter in Brackenheim möchte, dass die 13 Jahre alte Tochter geimpft wird. Der Vater ist strikt dagegen. Der Streit kommt nun vor das Familiengericht. Ein Verfahren wegen der Impfung von Kindern gab es aber auch schon vor Corona.

Von Heike Kinkopf

Ihre Tochter sitze zwischen den Stühlen, sagt Elisabeth Müller. Die Mutter ist für die Corona-Impfung der 13-Jährigen, der Vater ist dagegen. Nun soll das Amtsgericht Heilbronn entscheiden. Es handelt sich nach ihren Erkenntnissen um einen Einzelfall, sagt Familienrichterin Susanne Rumler. Es sei schon Jahre her, dass die Impfung eines Kindes das Gericht beschäftigt habe. Zum konkreten Fall äußert sich Rumler nicht.