Forscher der Autobranche sorgt sich um Zukunft von Audi

Forscher der Automobilbranche sieht Zukunft von Audi skeptisch

Bad Wimpfen/Heilbronn  Professor Niels Biethahn aus Bad Wimpfen prophezeit dem Volkswagen-Konzern zeitnah schwere Entscheidungen in Bezug auf Audi. Im Zweifelsfall könnte ein Verkauf eine Möglichkeit sein, um Liquidität zu generieren, sagt der 44-Jährige im Interview mit Stimme.de


Wie hart trifft die Corona-Krise die Automobilbranche? Prof. Niels Biethahn: Schwer. Der Absatz in China ist im ersten Vierteljahr um 42 Prozent, in der EU um 27 Prozent und in den USA um 15 Prozent gesunken. Die Konsequenz für die Unternehmen ist, dass die Produktion und auch der Absatz massiv eingebrochen sind, während die Fixkosten weiterlaufen. Die Ausgangslage für die Automobilbranche war aber auch schon vor der Corona-Pandemie schwierig. Es sind weltweit massive Überkapazitäten im Markt