Busunfall bei Dahenfeld: Stadt Neckarsulm spricht von Einzelfall

Neckarsulm  Dem am Montag mutmaßlich wegen überhöhten Alkoholkonsums verunglückten Busfahrer drohen nach Angaben der Neckarsulmer Stadtverwaltung disziplinarrechtliche Konsequenzen, sollten sich die Vorwürfe erhärten.

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Der Unfall mit einem Linienbus, dessen Fahrer alkoholisiert gewesen sein soll, ist nach Angaben der Neckarsulmer Stadtverwaltung ein Einzelfall. "In der Geschichte der Firma Zartmann war dies der erste Unfall unter Alkoholeinfluss", teilt Andreas Bracht, Sprecher der Stadtverwaltung mit.

Wie berichtet, geschah der Unfall am Montag gegen 5 Uhr auf einer Leerfahrt von Neckarsulm-Dahenfeld in Richtung Amorbach. Der Fahrer kam kurz vor der Abzweigung nach Oedheim nach rechts von der Straße ab. Der Mann sei auf dem Weg zu seinem Startpunkt gewesen, sagt Bracht. "Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste an Bord."

Die Nachricht von dem Verkehrsunfall habe die Stadtverwaltung erschreckt. Gleichzeitig sei man froh, dass bei dem Unfall keine Personen verletzt wurden, sondern nur Sachschaden entstanden ist. "Die genaue Unfallursache muss noch festgestellt werden", so Andreas Bracht weiter. Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel trügen eine hohe Verantwortung. "Sollten sich die Vorwürfe gegen den Fahrer erhärten, wäre dies ein schwerwiegendes Fehlverhalten, das zu entsprechenden Konsequenzen führen wird."

Die Polizei hatte am Montagnachmittag mitgeteilt, dass ein Atemtest einen Wert von mehr als 1,4 Promille ergab. Der Busfahrer musste die Polizisten daher ins Krankenhaus zu einer Blutentnahme begleiten.


Adrian Hoffmann

Adrian Hoffmann

Reporter

Adrian Hoffmann ist Redakteur im Reporterteam der Heilbronner Stimme. Diese Einheit berichtet über das tagesaktuelle Geschehen in der Region und kümmert sich um investigative Recherchen.

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