Weitere Unterkünfte für Flüchtlinge in Heilbronn

Heilbronn  Der Gaffenberg kann nicht mehr zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Die Stadt Heilbronn hat deshalb weitere Unterkünfte eingerichtet.

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Wie die Stadt Heilbronn in einer Mitteilung schriebt, bleiben die Zuweisungen von Flüchtlingen durch das Land an die Stadt Heilbronn anhaltend hoch. Gleichzeitig kann der Gaffenberg nicht mehr von der Stadt zur Flüchtlingsunterbringung genutzt werden.

Die Stadtverwaltung sei jedoch bestrebt, den vom Gemeinderat gefassten Beschluss zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen weiterhin umzusetzen.

In der Böllinger Straße in Neckargartach wurden Unterbringungskapazitäten für rund 45 Personen geschaffen. In der Bezirksbeiratssitzung Neckargartach wird die Stadtverwaltung am Montag, 15. Februar, Aula der Albrecht-Dürer-Schule, Dürerstraße 1, 19 Uhr, hierzu öffentlich informieren.

Die weiteren Planungen in Böckingen erläutert die Verwaltung dem Bezirksbeirat in seiner Sitzung am Mittwoch, 17. Februar, 19 Uhr im Alten Rathaus, Schuchmannstraße 2.

Die bisher auf dem Gaffenberg untergebrachten 50 Flüchtlinge sollen ab Mitte Februar in das Gebäude einer ehemaligen Videothek, Olgastraße 53, einziehen.

Zudem wird im Laufe des Februars ein Wohnheim der EnBW in der Lichtenbergerstraße für die Unterbringung von mindestens 90 Asylsuchenden genutzt. „Wir sind dem Unternehmen für die Bereitstellung des Gebäudes sehr dankbar“, sagt Bürgermeisterin Agnes Christner. red


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