Tripsdrill ist das Ergebnis echter Pionierarbeit

Von der Altweibermühle zum Erlebnispark
Eine von 100 Attraktion und eines der Highlights in Tripsdrill ist die Holzachterbahn Mammut, deren Züge als Sägen gestaltet sind. Für die Konstruktion wurden rund 1000 Kubikmeter Holz und zwei Millionen Spezialnägel verwendet. Fotos: Archiv/Veigel, Seidel / Tripsdrill   Bild: Seidel, Ralf

Cleebronn  Mit dem Traum ewiger Jugend fing es an: So macht Eugen Fischer 1929 aus seiner Gastwirtschaft die Altweibermühle. Sein Sohn Kurt baut den Erlebnispark Tripsdrill aus - und gilt als Pionier der Freizeitpark-Branche. Fertig ist Tripsdrill auch nach 90 Jahren noch nicht.

Von Alexander Schnell

  Eugen Fischer eröffnet am 30. Juni 1929 die Altweibermühle neben seiner Gaststätte als Ausflugsziel für die nähere Umgebung, die Keimzelle von Tripsdrill. Fischer greift damals den Traum ewiger Jugend auf, bastelt an seine Gastwirtschaft eine Rutsche aus Holz und nagelt an die Spitze vier große Windräder. Die Gegend beschallt er mit einem großen Trichter, fordert das Volk zum Tanz. Und das kommt zahlreich, zu Fuß aus Bönnigheim, aus Cleebronn, mit dem Moped, seltener mit dem Auto,