„Norbert“ sorgt für ein sommerliches Wochenende

Region  Sonne satt, Temperaturen bis 30 Grad und laue Nächte: Noch bis zum Sonntag können sich die Menschen über Sommerfeeling im April freuen.

Von unserer Redaktion und dpa
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Bei fast schon sommerlichen Temperaturen läuft die Natur in der Region zu Hochform auf. Birnen-, Apfel- und Kirschbäume stehen in schönster Blütenpracht. Foto: Yvonne Tscherwitschke

 

Ist schon Sommer, oder was? Sonne satt und bis 30 Grad warm, so soll das Wetter bis Sonntag in ganz Deutschland sein. „Beachtliche Werte für April“, erklärte ein Wetterexperte. Das ist das perfekte Wetter zum Baden, Grillen oder Spielen im Freien. Der Grund für den Sommer mitten im April ist ein kräftiges Hoch namens „Norbert“.

Doch ab nächster Woche beenden Gewitter und Schauer die erste Schönwetterphase des Jahres, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD)  berichtete. Das mächtige Hoch mit Zentrum über Deutschland dehne sich von der Iberischen Halbinsel über das südliche Skandinavien bis Griechenland aus.

„Besonders in Deutschland, in direkter Nähe zum Machtzentrum, lassen stärkere absinkende Luftmassen derzeit kaum Wolken zu, sodass die Sonne nahezu ungehindert scheinen kann“, erklärte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel.

Zusätzlich zur Erwärmung durch Sonne fließe warme Luft aus subtropischen Gegenden nach Deutschland ein. Das lässt nach DWD-Angaben die Temperaturen am Freitag örtlich auch über die 30-Grad-Marke steigen. „Beachtliche Werte für April, aber noch ein Stück vom Aprilrekord von 32,9 Grad in Kitzingen oder Bad Mergentheim entfernt“, so der Wetterforscher. Dieser wurde im Jahr 2012 aufgestellt.

Zum Vergleich: So sah es vor einem Jahr auf der Waldheide in Heilbronn aus. Damals hatte der Spätwinter die Region im Griff. Foto: Privat

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Laue Nächte im April

Auch nachts bleibt es lau: Die Temperaturen könnten nur auf Werte zwischen 15 und 20 Grad sinken. Bis einschließlich Samstag strahlt die Sonne warm über fast die gesamte Bundesrepublik. Am Sonntag macht sich „Norbert“ dann aber auf den Weg nach Osten und Gewitter und Schauer erobern den Himmel. „Somit geht die erste sommerliche Witterungsphase des Jahres krachend zu Ende.“ Mit dem Schlechtwetter drehe der Wind auf West bis Nordwest und bringe kühlere Luft. Die Temperaturen sinken deutlich. 

Am Donnerstag war es mit 29 Grad am nördlichen Oberrhein am wärmsten, wie der DWD am Freitag mitteilte. „Ein extremer April ist das nicht“, sagte ein DWD-Meteorologe. 

 

 

Gemminger Freibad eröffnet die Saison

Als erste Gemeinde in der Region öffnete in dieser Woche Gemmingen die Pforten des Freibades. Doch sehr viele Badegäste gab es noch nicht nur Premiere. Und selbst die Mutigen fanden das Wasser doch etwas kalt. >>Hier weiterlesen ...

Im aktuellen 360-Grad-Video von Chefredakteur Uwe Ralf Heer gibt es erste Eindrücke aus dem Freibad in Gemmingen. 

 

 

 

 

 

 

 
 

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