Licht aus für den Klimaschutz

Region  Einrichtungen und Kommunen haben sich am Samstagabend an der sogenannten Earth Hour beteiligt. Dabei gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus.

Email
Lichter aus heißt es während der Earth Hour, hier die Experimenta. Foto: Mario Berger

Am Samstagabend gingen weltweit die Lichter aus. Um ein Zeichen gegen den Klimawandel und für das Ökosystem zu setzen, haben Menschen auf der ganzen Welt um 20.30 Uhr das Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Auch die Dieter-Schwarz-Stiftung hat sich beteiligt: Im Hochhaus auf dem Bildungscampus und im Science Center Experimenta wurde es dunkel.

Laut WWF haben sich in diesem Jahr rund 350 Städte und Gemeinden in Deutschland an der Earth Hour beteiligt. In der Region hatten unter anderem Ilsfeld, Weinsberg, Untereisesheim, Bad Friedrichshall und Gundelsheim angekündigt, das Licht zu löschen. Die Earth Hour findet jedes Jahr statt, in der Regel am letzten Samstag im März. Initiiert wird die Aktion von der Umweltorganisation WWF.

2007 war die Earth Hour zum ersten Mal in Australien organisiert worden. Hintergrund der Aktion ist die Erderwärmung weltweit. Die Aktivisten wollen darauf aufmerksam machen, dass diese auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden muss, um verheerende Folgen für Mensch und Umwelt zu verhindern. Sollte das nicht gelingen, werde es gehäuft zu Umweltkatastrophen wie Waldbrände, Dürren oder Überflutungen kommen, warnen Experten.

 


Tanja Ochs

Tanja Ochs

Stellvertretende Chefredakteurin

Tanja Ochs arbeitet seit 2000 bei der Heilbronner Stimme, war lange Lokalredakteurin und verantwortlich für den Bereich Bildung. Sie ist Regionalchefin und stellvertretende Chefredakteurin sowie Vorsitzende der Sozialaktion „Menschen in Not“.

Top-Kommentare

Kommentar hinzufügen