Kriminaltechniker untersuchen Brandort in Neudenau

Neudenau  Erstmals nach dem Feuer in der Neudenauer Ortsmitte können Ermittler der Kriminaltechnik und des Landeskriminalamts am Donnerstag die Brandruine in der Neudenauer Hauptstraße untersuchen.

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Nach dem Brand eines Fachwerkhauses am frühen Dienstagmorgen, bei dem drei Menschen tot aufgefunden wurden, gehen die Arbeiten am Donnerstag weiter. Die Ermittler verschafften sich am Donnerstagnachmittag von den aufgebauten Gerüsten aus an Vorder- und Hinterseite des Gebäudes einen Eindruck vom Brandort. Das Technische Hilfswerk (THW) hatte in der Nacht auf Donnerstag das Gerüst vor der Brandruine aufgebaut. 

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen werden nach Informationen von Stimme.de auch Einsatzkräfte der Feuerwehr befragt. Es geht darum, zu rekonstruieren, wo und wie das Feuer ausbrach.

Am vorderen Teil des Fachwerkhauses haben derweil die Abbrucharbeiten begonnen. Die Fassade wird aufgrund der Gefährdung umliegender Häuser bislang von Hand und ohne den Einsatz schweren Geräts abgetragen.

Handwerker mit speziellen Fachwerk-Kenntnissen haben am vorderen Teil des Gebäudes nun mit dem Abbruch des Dachgiebels begonnen. Foto: Adrian Hoffmann

Adrian Hoffmann

Adrian Hoffmann

Reporter

Adrian Hoffmann ist Redakteur im Reporterteam der Heilbronner Stimme. Diese Einheit berichtet über das tagesaktuelle Geschehen in der Region und kümmert sich um investigative Recherchen.

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