Kaum regnet es, muss die Feuerwehr ran

Region  An die 20 Einsätze haben die Feuerwehr in Heilbronn seit Montag beschäftigt. Im Landkreis Heilbronn hatten die Einsatzkräfte weniger zu tun. Vor allem das viele Laub sorgt bei anhaltendem Regen für Arbeit.

Von Heike Kinkopf und dpa
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Herbstlaub hinderte an vielen Stellen das Abfließen des Regenwassers. Foto: Feuerwehr Heilbronn

Knapp 20 Einsatzstellen binnen der vergangenen 24 Stunden zählt Jürgen Vogt, Sprecher der Heilbronner Feuerwehr, am Dienstagmorgen. Zwar könne von einem Unwetter nicht die Rede sein, sagt Vogt am Montagnachmittag, aber immerhin regnete es so stark, dass die Feuerwehr ausrückte. „Die lang ersehnten Regenfälle führten aufgrund der Ergiebigkeit zu einem erhöhten Einsatzaufkommen bei der Feuerwehr Heilbronn. Insgesamt 19 Einsatzstellen wurden innerhalb von 24 Stunden abgearbeitet."

Laub verstopft die Kanalschächte

In 16 Fällen führte nach Vogts Angaben Laub zu Verstopfungen von Kanalschächten wodurch einzelne Straßenabschnitte überflutet wurden. Diese örtlichen Überschwemmungen ließen sich durch Reinigen der Einläufe relativ schnell beseitigt. An drei Stellen war Wasser in Gebäude eingedrungen. Einen Stand von 1,50 Meter erreichte das Wasser in einem Keller in der Wilhelmstraße. "Hier war die Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz.“ An mehreren Stellen in der Stadt habe das Wasser 20 bis 30 Zentimeter hoch gestanden, etwa unter der Eisenbahnbrücke im Bereich von Theresienwiese und Hafenstraße.

Der Wind bläst das Laub von den Bäumen, und der Regen spülte die Blätter in die Kanalschächte. Diese verstopfen, das Regenwasser fließt nicht ab und überflutet die Straßen. Auch der städtische Bauhof war bei dem Regen an drei Stellen im Einsatz. Die Mitarbeiter befreiten die  verstopften Kanalschächte vom Laub. In Schwaigern drückte das Wasser ebenfalls aus dem Gully zurück auf die Straße. 

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