Jagsthausen will mit Sandsteinstele an Roman Herzog erinnern

Jagsthausen  Der Gemeinderat von Jagsthausen entscheidet am Donnerstag über den Vorschlag aus dem Rathaus, mit einer Stele an den früheren Bundespräsidenten zu erinnern. Roman Herzog tat viel für den Ort.

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Jagsthausen will mit Sandsteinstele an Roman Herzog erinnern

Roman Herzog

Foto: Archiv/Gleichauf

Die Gemeinde Jagsthausen überlegt, mit einer Sandsteinstele mit Bronzeplatte an den früheren Bundespräsidenten Roman Herzog zu erinnern. Anfang 2017 war er verstorben. Roman Herzog hat seit 2003 in Jagsthausen gelebt.

Über das Vorhaben entscheidet der Gemeinderat in der Sitzung am kommenden Donnerstag, 24. Oktober.

Roman Herzog gehörte zu den Gründern der Freunde der Burgfestspiele

In den Beratungsunterlagen zur Sitzung geht die Verwaltung um Bürgermeister Roland Halter auf sein Leben ein. Roman Herzog gehörte zum Gründerkreis der "Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen", von 1987 bis 1994 war er Vorsitzender. Von 1994 bis 1999 war er Bundespräsident.

Roman Herzog habe gern in Jagsthausen gelebt. Er sei integriert und angesehen gewesen. An der Weiterentwicklung habe er rege teilgenommen. Herzog habe still, unaufgeregt, aber stets hilfsbereit, im Hintergrund gewirkt und Wege geebnet. Die Gespräche mit Herzogs Ehefrau Alexandra von Berlichingen hätten zu einem "einmütigen Ergebnis geführt".


Simon Gajer

Simon Gajer

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Simon Gajer kam im Jahr 2000 erstmals zur Heilbronner Stimme. Nach seinem Volontariat und einem Jahr als freier Journalist in den USA ist er seit Herbst 2003 zurück in der Region: Zurzeit sucht er nach spannenden Themen in Neckarsulm, Ilsfeld, Untereisesheim und Weinsberg.

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