Die 7 besten Plätze zum Trolli gucken

Region  Tausende Zuschauer, Tausende Läufer: Der Trollinger-Marathon bringt am Sonntag wieder die Region auf die Beine. Wer als Schlachtenbummler noch unentschlossen ist, wo genau er die Sportler unterstützen soll: Hier unsere Liste mit ungewöhnlichen Aussichten auf die Athleten.

Von Simon Gajer
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  1. Die Glücklichen sehen
    Foto: Mugler
    Keine Frage: Wer nur lächelnde Sportler sehen will, ist am Frankenstadion genau richtig. Beim Start sind ohnehin alle Leichtathleten hochmotiviert. Und ein paar Stunden später werden alle ihre letzten Kräfte mobilisieren, um mit einem entspannten Gesichtsausdruck nach 42,195 oder 21,0975 Kilometern die Medaillen aus den Händen der Käthchen in Empfang zu nehmen.
  2. Die Atemlosen sehen
    Foto: Berger
    Die ersten Sportler drosseln das Tempo und werden zu Spaziergängern, ihr Lächeln weicht einem angespannten Gesichtsausdruck: herzlich willkommen rund um Kilometer neun, am Anstieg zum Haigern zwischen Flein und Talheim.
  3. Die Schnellen sehen
    Foto: Sawatzki
    Wer sich als Leichtathlet den Haigern hinaufquält, erhöht kurz danach sein Tempo deutlich: Bis nach Talheim geht es erst einmal bergab. Zuschauern sei daher die Ortsmitte empfohlen, wenn viele wieder einen Gang runterschalten.
  4. Die Fröhlichen sehen
    Foto: Veigel
    Die Wiederholungstäter des Trollingers freuen sich auf Meimsheim. Erstens ist da Halbzeit. Zweitens herrschte dort in den Vorjahren stets beste Stimmung - mit Musik und Bewirtung für das Publikum.
  5. Die Leidenden sehen
    Foto: Veigel
    Hört die Steigung nie auf? Kilometer 25, Kilometer 26, 27 und 28 passieren die Läufer, bis sie endlich in Neipperg die lang ersehnte 180-Grad-Kurve nehmen und den Rückweg nach Heilbronn einschlagen. Keine Frage: Wer sich als Zuschauer nach leidenden Gesichter sehnt, ist dort richtig. Oder geht weiter nach Nordheim.
  6. Die Zähen sehen
    Foto: Veigel
    In Nordheims Ortszentrum ist immer viel geboten, doch interessanter ist es für Zuschauer in der Heilbronner Straße. Die Steigung zwischen Kilometer 35 und 36 ist heftig, viele Läufer werden den Berg wieder ganz entspannt hinaufspazieren. Oder ihn mit angespanntem Gesichtsausdruck irgendwie hinaufschaffen.
  7. Die Wieder-Vereinigten sehen
    Foto: Veigel
    Irgendwann sind Steigungen unangenehm, Gefälle sind aber auch nicht ohne: Wer als Zuschauer das Gegenstück zu Nordheim sucht, beklatscht die Läufer in Klingenberg, wenn es zu den Gleisen hinuntergeht. Dort vereinen sich übrigens auch wieder beide Strecken, ab hier erleben die Zuschauer die ganze Masse an Sportlern bis zurück zum Stadion.

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