Buga-Abverkauf spült rund 50.000 Euro in die Kasse

Heilbronn  Nach dem großen Verkaufstag an Bürger gibt es bei der Buga noch viel zu tun. Mit den Einnahmen aus dem Inventar-Verkauf sind die Verantwortlichen zufrieden. Sie fließen in den normalen Gartenschau-Haushalt. Bis eine Abschlussrechnung der Buga vorliegt, dauert es aber noch.

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Der öffentliche Verkauf von Buga-Mobiliar und Pflanzen hat sich für die Veranstalter gelohnt. Dass viele Besucher am Samstag Schlange standen, um noch ein Stück Gartenschau mit nach Hause zu nehmen, hat der Buga GmbH knapp über 50.000 Euro Einnahmen beschert. "Wir sind sehr zufrieden, wir hatten nicht mit so viel gerechnet", sagte Christine Renner, Buga-Leiterin Finanzen und Controlling, am Montag auf Anfrage. Das Geld fließt in den ganz normalen Buga-Haushalt und war als Inventar-Verkauf bereits als Posten eingeplant.

Am Verkaufstag war viel los

Am Samstag strömten Hunderte auf das Gelände, um sich Erinnerungsstücke an die Bundesgartenschau zu sichern. Mancher wunderte sich über recht hohe Preise.

Die sechs Mitarbeiter der Finanzabteilung haben derzeit alle Hände voll zu tun, um die Jahresrechnung 2019 des Großprojekts zu erstellen. Es gebe auch weitere Inventar-Verkäufe, berichtet Renner. Zum Beispiel würden spezielle Dinge wie Drehkreuze, Schließanlagen oder Zäune an andere Gartenschauen weiterverkauft. Bis etwa Ende März soll die Abschlussrechnung voraussichtlich vorliegen - die dann vom Finanzamt geprüft wird.

Abwicklung der Buga GmbH wird bis 2021 dauern

Genauere Angaben kann Renner zu Ist-Werten noch nicht machen. Es seien noch einige Posten abzuwickeln. Die Buga müsse noch Rechnungen bezahlen, andererseits müsse man auch den Kartenverkauf mit den Vorverkaufsstellen abrechnen und im Fall eines Falles auch mal ein Mahnverfahren einleiten. Aber: "Wir werden im gesteckten Rahmen bleiben", ist Renner überzeugt. Der Gesamtetat der Buga belief sich auf rund 50 Millionen Euro.

Die Stadt Heilbronn hatte zur Deckung der Kosten zehn Millionen Euro bereitgestellt. Als bekannt wurde, dass die Gartenschau mit 2,3 Millionen Besuchern etwas besser abschnitt als geplant, hatte OB Harry Mergel geäußert, diese zehn Millionen der Stadt würden ausreichen.

Die Buga GmbH wird nach Abwicklung aller Arbeiten aufgelöst. Prokuristin Renner rechnet damit, dass es Ende 2020 in die Liquidation geht. Und dann sei vorgeschrieben, dass diese Liquidation ein Jahr andauern muss. Erst 2021 wird die Buga GmbH dann endgültig Geschichte sein.


Carsten Friese

Carsten Friese

Autor

Mit der Einführung des Euro kam Carsten Friese im Januar 2002 zur Heilbronner Stimme. Seine Schwerpunkte sind Verkehr, Gericht- und Polizeithemen, Wetter/Klima, Umweltthemen, Soziales, Heilbronner Stadtteile. Zudem leitet er das Thementeam Wissen.   

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