Behinderten-Parkausweis beantragt und zur MPU verpflichtet

Führerschein in Gefahr: Amt muss bei Verdacht nachhaken
Parkplatz für Gehbehinderte: Um hier parken zu dürfen, benötigt man einen Schwerbehindertenausweis mit eingetragenem "G". Foto: finecki/stock.adobe.com   Bild: finecki/stock.adobe.com

Region  Eigentlich wollte er wegen seiner Gehbehinderung nur einen Behinderten-Parkausweis beantragen. Dann wurde der 73-jährige Mann vom Landratsamt überrascht: Er sei zur MPU verpflichtet, anderenfalls sei die Fahrerlaubnis weg. Welche Daten dürfen eigentlich an welches Amt weitergegeben werden?


Lutz W. (Name von der Redaktion geändert) wohnt in einer ländlichen Kommune im Landkreis Heilbronn. Der 73-Jährige, der bis zu seinem Ruhestand als Lkw-Fahrer gearbeitet hat, schätzt es, mit dem eigenem Pkw mobil zu sein. Doch damit könnte es bald vorbei sein.