Avocados, Goji-Beeren oder Chiasamen: Was an Superfoods problematisch ist

Wie Essenstrends nachhaltiger werden können
Avocados von den Azoren: Der Winnender Matthias Kästner zeigt mit seinem Projekt Pois, wie fairer Handel in Europa funktionieren kann. Foto: Andreas Veigel   Bild: mizina/stock.adobe.com

Region  Die Früchte und Samen legen meist weite Transportwege zurück, die exotische Herkunft ist Teil der Marketing-Strategie. Dabei gibt es nachhaltigere Alternativen. So können Essenstrends nachhaltiger werden.

Von Linda Möllers

Manche Lebensmittel sollen besser sein als andere: Immer wieder kommen neue sogenannte Superfoods auf den Markt, die schlanker und gesünder machen sollen. Dass das einen Nerv trifft, zeigt der Umsatz, der mit Superfoods erzielt wird: 2014 lag er in Deutschland bei 1,5 Millionen Euro. Zwei Jahre später stieg er laut einer Studie des Datenanalyse-Unternehmens Nielsen auf 42,6 Millionen Euro an. Superfoods sind "überwiegend pflanzliche Lebensmittel wie exotische Früchte, Samen oder Algen, die in