Inschriften auf den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs Affaltrach würdigen die Toten

Inschriften auf den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs Affaltrach würdigen die Toten
Cäcilie Ries war die letzte Jüdin, die 1942 in Affaltrach beerdigt wurde.   Bild: Berger, Mario

Obersulm  Auf dem rund 350 Jahre alten jüdischen Friedhof in Affaltrach verteilen sich 619 Grabsteine. Das ältetes Grab stammt von 1677, das jüngste von 1942.

Von Sabine Friedrich

Die Anlage hat eine stattliche Größe: Es sind rund 73 Ar. Der jüdische Friedhof in Affaltrach gehört nicht nur zu den größten der 15 Begräbnisstätten dieser Religionsgemeinschaften in der Region, sondern er ist mit rund 350 Jahren auch einer der ältesten. Und wie es in der Dokumentation von Dr. Benjamin Nir und dem Obersulmer Ortshistoriker Martin Ritter heißt, einer der eindrucksvollsten. Die Grabsteine sind Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit. Sie dokumentieren Geschichte, denn im