Stadt Weinsberg erhält Stolpersteine

Weinsberg  In Weinsberg soll an die ehemaligen jüdischen Mitbürger erinnert werden. Auch an die Opfer aus dem Klinikum am Weissenhof wird erinnert.

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Hier verlegt der Künstler Gunter Demnig sogenannte Stolpersteine in Heilbronn. Foto: Archiv/Berger

Die Stadt Weinsberg soll sogenannte Stolpersteine erhalten, die an jüdische Mitbürger erinnern, die während der Nazidiktatur in Weinsberg gelebt hatten.

Das hat auf Nachfrage der Linken-Fraktion im Gemeinderat die Verwaltung um Bürgermeister Stefan Thoma betont.

Entsprechende Mails hätte die Fraktion bereits erhalten, sagte Hauptamtsleiter Thomas Siegle. Stefan Thoma sagte: "Wir sind uns einig, dass wir es begleiten." Nun gehe es darum, den Künstler Gunter Demnig, der die Aktion ins Leben gerufen hat, für einen Vor-Ort-Termin zu gewinnen.

Margit Frisch regt an, an weitere Opfer zu erinnern

Spenden für die Steine sollen über die evangelische Kirchengemeinde gesammelt werden. FWV-Stadträtin Margit Frisch geht davon aus, dass mehr Geld zusammenkommt, als benötigt wird. Sie regte deshalb an: Man könne ebenfalls an die Opfer aus dem Klinikum am Weissenhof erinnern.

 


Simon Gajer

Simon Gajer

Autor

Simon Gajer kam im Jahr 2000 erstmals zur Heilbronner Stimme. Nach seinem Volontariat und einem Jahr als freier Journalist in den USA ist er seit Herbst 2003 zurück in der Region: Zurzeit sucht er nach spannenden Themen im nördlichen Landkreis Heilbronn, vor allem aus den Städten Neckarsulm, Möckmühl und Neudenau.

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