Eine Obersulmerin ist die neue Miss Heidelberg

Obersulm/Heidelberg  Jaqueline Scholtes ist Miss Heidelberg. Die Obersulmerin setzte sich gegen 20 Konkurrentinnen durch und nimmt nun am Landeswettbewerb teil.

Von Sabine Friedrich
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Mit Krone und Schärpe: Jaqueline Scholtes. Foto: Sebastian Leveringhaus

Sie kam, sah und siegte: Das trifft auf Jaqueline Scholtes zu. Die 21-Jährige aus Obersulm hat am Wochenende an ihrem ersten Schönheitswettbewerb teilgenommen. Jetzt trägt sie Schärpe und Krönchen der Miss Heidelberg und kämpft am 31. Oktober um den Titel Miss Baden-Württemberg der MGC-Miss Germany Corporation. "Ich war total aufgeregt", sagt die BWL-Studentin mit Schwerpunkt Konsumgüterhandel bei Kaufland.

Freund, Eltern und der große Bruder haben sie begleitet

"Ich wollte immer schon mal bei einem Schönheitswettbewerb mitmachen. Das ist der Traum eines jeden Mädchens", meint die Siegerin. Und da hat sie sich auf der Homepage des Veranstalters einfach angemeldet - und erst mal nichts mehr gehört.

Bis vor einigen Wochen, als sie nach Heidelberg eingeladen worden ist. Ihren Freund, ihre Eltern und ihren großen Bruder hat sie als Unterstützung mit ins Darmstädter-Hof-Centrum mitgenommen.

Mit einem roten Abendkleid Jury beeindrucken

Laufsteg-Erfahrung hat die 21-Jährige bereits. "Ich bin schon bei Fashionshows mitgelaufen." Eine Misswahl sei jedoch etwas anderes. Man kämpfe um die ersten drei Plätze. Deshalb hat Jaqueline Scholtes ihre Abendgarderobe für die erste Runde sehr sorgfältig ausgewählt: ein schulterfreies, eng anliegendes Kleid mit Schlitz in Rot. "Ich wollte, dass die Jury auf mich aufmerksam wird", sagt sie selbstbewusst zu ihrer Farbentscheidung. Wichtig für den Wettbewerb: "Man sollte sich in seinem Kleid wohlfühlen."

Vorbereitet hat sich Scholtes auch auf das Kurzinterview zu ihrer Person und ihren Hobbys. "Man sollte sehen, dass das fest sitzt." Und kreativ sollten die Antworten sein. Reisen, Modeln, Tanzen, das macht sie gerne. Sie hat zehn Jahre Balletterfahrung und vier Jahre Jazztanz gemacht.

Was die Newcomerin überrascht hat: Dass die anderen 20 Kandidatinnen "superlieb" gewesen seien. "Man denkt, man sei Konkurrentinnen", sagt sie. Dabei habe sie viele Kontakte knüpfen können, aus denen ein, zwei Freundschaften entstehen könnten.

Siegerin ist immer noch aus dem Häuschen

Ihr Freund und ihre Familie seien total ausgeflippt über ihren Sieg. "Wenn man eine Miss als Partnerin hat, ist man sehr stolz darauf", sagt ihr Lebensgefährte Sebastian Leveringhaus. Und Scholtes selbst ist an ihrem ersten Arbeitstag nach der Wahl "immer noch aus dem Häuschen". Natürlich haben ihr die Arbeitskollegen gratuliert. Gerade hat die Affaltracherin in ihrem dualen Studium in Heilbronn einen praktischen Teil im Unternehmen, bei Kaufland.

"Jetzt heißt es für mich, noch mehr Fitnessstudio, um meinen Körper auf Vordermann zu bringen", blickt Scholtes auf den Landesentscheid am 31. Oktober in Karlsruhe. Dann muss sie sich wieder auf Kleidersuche begeben und aufs Interview vorbereiten, die Gesichtsmimik üben, sich Tipps von früheren Teilnehmerinnen holen, zählt sie auf.

 


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