Kandidat Bürgermeisterwahl Neuenstadt: Daniel Antonow

Neuenstadt  Daniel Antonow hat bodenständige Ziele und will ins einer Heimatstadt etwas bewegen. Der 34-Jährige übernimmt, wie er sagt, gern Verantwortung.

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Daniel Antonow lebt seit seiner frühen Kindheit in Stein am Kocher. Er möchte Probleme lösen, die er in seiner Heimatstadt sieht. Foto: Ralf Seidel

Daniel Antonow kennt Neuenstadt wie seine Westentasche. Seit er eineinhalb Jahre alt ist, lebt er im Ortsteil Stein und ist hier als Einzelkind aufgewachsen. Der 34-Jährige ging in Neuenstadt zur Schule und machte auch seine Lehre zum Schreiner bei einer ortsansässigen Firma. Heute arbeitet er als Wasserschadenssanierer. Daniel Antonow sieht so manche Probleme in der Stadt, die es bereits in seiner Jugendzeit gegeben habe. Um das zu ändern, bewerbe er sich jetzt als Bürgermeister.

Seine Ziele seien ganz bodenständig. Er wolle zum Beispiel das Angebot im Jugendhaus ausbauen, einen Seniorenbus ins Leben rufen, den Bauhof stärken und das Abwassersystem in der Stadt erneuern.

Erfahrung in der Verwaltung oder der Kommunalpolitik hat Daniel Antonow zwar keine. Er ist sich aber sicher, dass er da reinwachsen könne. "Ich übernehme gern Verantwortung, bin ehrlich, loyal und überpünktlich", das zeichne ihn aus. Wichtig sei ihm auch effizientes Arbeiten.

Daniel Antonow ist tierlieb und naturverbunden

Als Betriebsrat kennt sich Daniel Antonow damit aus, Verhandlungen zu führen und Kompromisse zu finden, erklärt er. Bei Konfrontationen sei er niemand, der den Kopf in den Sand stecke. "Lösungen müssen her.". Außerdem sei er durch seinen Beruf, in dem er viel Kundenkontakt habe, ganz nah an den Menschen und ihren Problemen dran. Das würde ihm als Bürgermeister sehr helfen.

Daniel Antonow lebt in einem Haus in Stein, das er selbst saniert hat und noch immer daran arbeitet. Zu seiner Familie gehören seine Lebensgefährtin, seine zwei Töchter im Alter von zwei Jahren und einem halben Jahr sowie eine Hündin. Der 34-Jährige ist, wie er sagt, sehr tierlieb, arbeitet gern mit Holz, schraubt an Autos, fährt in seiner Freizeit Boot auf dem Neckar und ist naturverbunden.

Ihm sei auch wichtig, dass seine Kinder einen Bezug zur Natur haben, weshalb ihm der neue Waldkindergarten in Neuenstadt gut gefalle. "Davon müsste es noch mehr geben", findet er. Auch ein Naturlehrpfad oder ein Naturklassenzimmer sähe er in Neuenstadt gern. Ab und zu übt Daniel Antonow aber auch ein nicht alltägliches Hobby aus: Schießen mit dem Schrotgewehr.

Alltäglich oder klassisch geht Antonow auch seinen Wahlkampf nicht an, wie er sagt. Mit seinem Flyer mische er sich eher unter junge Leute auf einer Party als Klinken zu putzen. Er kenne die Plätze, an denen man sich in Neuenstadt trifft. Da komme man ganz unkompliziert ins Gespräch. So stelle er sich auch den Umgang mit den Menschen als Bürgermeister vor: bürgernah und möglichst unkompliziert.

Ehrenamt ist für Ortsgemeinschaft wichtig

Als Kind vom Dorf weiß Daniel Antonow wie wichtig Vereine und generell das Ehrenamt für die Ortsgemeinschaft sind, sagt er. Das gelte es weiterhin zu unterstützen. Durch seine Schichtarbeit könne er sich in diesem Bereich derzeit selbst nicht einbringen, früher sei er aber bei der DRK-Ortsgruppe aktiv gewesen. Besonderen Respekt habe er vor der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr.

 


Katharina Müller

Katharina Müller

Autorin

Katharina Müller arbeitet seit Januar 2019 bei der Heilbronner Stimme und kümmert sich in der Regionalredaktion um Themen aus dem nördlichen Landkreis. Zuständig ist sie für Bad Friedrichshall, Neckarsulm, Neuenstadt, Langenbrettach, Hardthausen und Jagsthausen.

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