Zauber des Lichts: Bilder von Katarina Bendixen im Künstlertreff

Pfaffenhofen - Heiterkeit in der Malerei, so beschrieb es der französische Künstler Georges Seurat, "entsteht im Ton bei Vorherrschaft des Hellen, in der Farbe bei Vorherrschaft des Warmen, in der Linie bei Bewegung, die über die Horizontale aufsteigt".

Von unserer Mitarbeiterin Martina Kitzing-Bretz

Pfaffenhofen - Heiterkeit in der Malerei, so beschrieb es der französische Künstler Georges Seurat, "entsteht im Ton bei Vorherrschaft des Hellen, in der Farbe bei Vorherrschaft des Warmen, in der Linie bei Bewegung, die über die Horizontale aufsteigt". Heiter ist die Kunst von Katarina Bendixen, die Motive aus der Welt des Sports und der Freizeit aufgreift und diese in kräftigen Farben und im Widerschein des Lichts wiedergibt.

Als Tochter des Künstlerehepaars Hannelore Busse und Klaus Bendixen 1959 in Stuttgart geboren und in Hamburg an der Elbe aufgewachsen, prägen die Eindrücke des Wassers und seiner Lichtspiegelungen das Leben der Künstlerin. Sportarten wie Segeln, die Schiffe im Hafen und die Strandkörbe am Elbsandstrand gehören dazu.

In ihrer Kunst stellt sie die Motive ihrer Kindheit und ihres Erwachsenenlebens dar: Segel- und Pferdesport gehören dazu wie Interieurs mit Blick auf die Elbe. In der Tradition der Klassischen Moderne und von Künstlern wie Matisse oder Beckmann stehend, bleibt sie der gegenständlichen Bildwelt treu.

Lebendig Mit großzügigen Pinselstrichen gibt sie das Freizeitleben wieder, das als Teil des modernen Lebens des 19. Jahrhunderts in Paris ein Thema der französischen Impressionisten bildete. In lebendig wirkenden Ausschnitten zeigt die Malerin von Licht durchflutete Plätze wie den Garten ihres italienischen Atelierhauses in Ligurien. Bereits Großvater Hermann Busse, der die Künstlervereinigung Jagstfelder Kreis gründete, fing das Licht der Sonne in seiner Malerei ein. In ihren Bildern wie in den abstrahierten Darstellungen des Pferdesports lässt sie die Bewegung in den Vordergrund treten. Es scheint, als ob sie das Postulat von Edgar Degas erfüllen wollte, der in der Zeit des Impressionismus forderte: "Nichts in der Kunst darf einem Zufall gleichen, nicht einmal die Bewegung."

Noch bis 16. Dezember montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 16 bis 18 Uhr.