Was Brot und Wein und Religion und Literatur verbindet

Was Brot und Wein und Religion und Literatur verbindet
Die Reihe "Über Gott (und die Welt) sprechen" wird fortgesetzt. Michael Krämer machte am Donnerstagabend im Heinrich-Freis-Haus den Anfang. Foto: Mario Berger   Bild: Berger, Mario

Heilbronn  Der Theologe Michael Krämer begibt sich im Sauseschritt auf die Spuren von religiös aufgeladener Sprache in der Gegenwartsliteratur: Ein anspruchsvoller Abend im Heilbronner Heinrich-Fries-Haus.


Im Hymnus, also im Loblied auf eine Gottheit, da sind sie ursprünglich vereint, die Religion und die Literatur. Doch schon bei den alten Griechen lassen sich Absetzbewegungen ausmachen, weiß Michael Krämer. "Denken Sie an die Komödien des Aristophanes, der den Zeus ausführlich furzen lässt", erklärt der Theologe und Literaturwissenschaftler