FSK-Geschäftsführer Stefan Linz: "Bei Gewalt sind wir eher strenger"

FSK-Geschäftsführer Stefan Linz: "Bei Gewalt sind wir eher strenger"
Bild: fizkes/stock.adobe.com

Interview  Rund 12.000 Altersfreigaben vergibt die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) eigenen Angaben zufolge jährlich. Im Interview spricht Geschäftsführer Stefan Linz über kontroverse Fälle, Unterschiede zur Arbeit der US-Kollegen und ein neues Klassifizierungs-Tool.


Herr Linz, jährlich erreichen die FSK im Schnitt etwa 250 Beschwerden wegen angeblich zu lascher oder zu strenger Freigaben. Welche Bewertung hat zuletzt viele Reaktionen provoziert? Stefan Linz: Ein besonderer, kontroverser Fall liegt schon eine Zeit zurück und war die Freigabe des Filmes "Keinohrhasen" aus dem Jahr 2007. Dazu gab es die meisten Rückmeldungen in der Historie der FSK. Zunächst war er ab sechs Jahren freigegeben, nach einer Appellation und Neubewertung hat er dann eine Freigabe