Die Leerstellen im Fall Michèle Kiesewetter: Ein Theaterprojekt in Heilbronn

Die Leerstellen im Fall Michèle Kiesewetter: Ein Theaterprojekt in Heilbronn
Heilbronn abgeriegelt am 25. April 2007.   Bild: Sattar

Heilbronn  Das regionale Recherchestück "Verschlusssache" steht am Heilbronner Theater im Zentrum des bundesweiten Projekts "Kein Schlussstrich!" zum NSU-Komplex. Ambitionierte Produktionen und ein umfangreiches Begleitprogramm wollen zwischen 21. Oktober und 7. November auf Wunden hinweisen.

Von Claudia Ihlefeld

Zehn Jahre liegt die Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zurück: Am 4. November 2011 wurden Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt tot in ihrem Wohnmobil gefunden, während Beate Zschäpe die gemeinsame Wohnung in Brand gesetzt und Bekennervideos versandt hatte zu den Morden an neun Bürgern mit Zuwanderungshintergrund - und an der Polizistin Michèle Kiesewetter. "Kein Schlussstrich!" ist das bundesweite Theaterprojekt zum NSU-Komplex überschrieben, an dem auch das Heilbronner