Das Trauma des ungeklärten Mordes: Ein Theaterstück zum Fall Michèle Kiesewetter

Das Trauma des ungeklärten Mordes: Ein Theaterstück zum Fall Michèle Kiesewetter
"Wir decken keine Geheiminformationen auf. Wir stellen Zusammenhänge her": Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger. Foto: Andreas Veigel   Bild: Veigel, Andreas

Heilbronn  Das Recherchestück "Verschlusssache" von Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura zum Fall Kiesewetter wird am Freitagabend in der Boxx des Heilbronner Theaters uraufgeführt. Ein Dokumentartheater, das auf Interviews mit Zeitzeugen basiert und Zusammenhänge herstellen möchte, sich aber nicht als Lösung des Falls versteht.

Von Claudia Ihlefeld

Hat sich ihr Blick auf die Stadt und den Fall Michèle Kiesewetter verändert, seit Regina Dura und Hans-Werner Kroesinger im März mit ihren Recherchen vor Ort begannen? "Er hat sich verdichtet", sagen die beiden. "Unvoreingenommen", aber nicht unvorbereitet kam das Inszenierungsteam damals nach Heilbronn, um Interviews zu führen für ihr Dokumentartheaterstück "Verschlusssache" im Rahmen des bundesweiten Theaterprojekts "Kein Schlussstrich!". Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des