Auseinandersetzung mit verbalem Antisemitismus: Thomas Meyer liest in Heilbronn aus seinem Buch

Autor Thomas Meyer liest im Deutschhof aus seinem neuen Buch
"Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?": Der Schweizer Schriftsteller Thomas Meyer hat sich mit verbalem Antisemitismus auseinandergesetzt. Foto: Mario Berger   Bild: Berger, Mario

Heilbronn  "Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?" fragt Thomas Meyer in seinem unlängst erschienenen Essay. Ohne erhobenen Zeigefinger setzt sich der Schweizer Schriftsteller darin mit dem alltäglichen verbalen Antisemitismus auseinander.


Thomas Meyer hat "den Kanal voll". Und zwar seit gut 30 Jahren, wie der Autor am Montagabend bei seiner Lesung im Heilbronner Deutschhof berichtet. Demnach erlebte der 1974 geborene Sohn einer Jüdin und eines Christen bereits in der Schule, wie sein Lehrer - eigentlich ein freundlicher und gerechter Mann - von seiner Frau erzählte, die sich